5. September 2025
Schon in der Volksschule wechseln sich Bildschirmarbeit, Arbeitsblätter und Bücher über Stunden hinweg ab. Besonders das dauerhafte Nahsehen ohne Pausen kann zu einer Verlängerung des Augapfels führen – eine der Hauptursachen für Kurzsichtigkeit. Dazu kommen oft künstliches Licht in Innenräumen, wenig Outdoor-Spielzeiten und eine hohe Freizeitnutzung von Smartphones. „Die Anforderungen an Kinderaugen haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Digitale Geräte, Online-Lernplattformen und lange Lesezeiten fordern die Augen intensiver als früher. Zudem verbringen die Kinder weniger Zeit beim Spielen im Freien. Wird eine Sehschwäche nicht erkannt, kann das nicht nur das Lernen erschweren, sondern auch das Selbstvertrauen der Kinder beeinträchtigen“, erklärt Simon Bitsche, Landesinnungsmeister der Vorarlberger Augen- und Kontaktlinsenoptiker. Aus diesem Grund hat die Landesinnung eine Checkliste zusammengestellt, die die Eltern und die Lernqualität der Volksschulkinder unterstützen kann.
Checkliste zum Schulstart:
Bei Beachtung all dieser Tipps kann eine Sehschwäche im Kindes- und Jugendalter rechtzeitig erkannt und korrigiert werden. Darüber hinaus möchte Landesinnungsmeister Bitsche noch auf eine weitere Maßnahme hinweisen: „Kinder übernehmen Sehgewohnheiten oft direkt von den Eltern. Wer nicht jede freie Minute am Handy verbringt, regelmäßig Pausen einlegt und den Blick in die Ferne richtet, tut auch den Augen seiner Kinder etwas Gutes.“
Pressestelle der Bundesinnung/Rückfragehinweis:
Lena Krohmer
Himmelhoch GmbH