Wenn der Schall staucht: Doppler Effekt

01.11.2020

Fachthemen

Wenn der Schall staucht: Doppler Effekt

Kennen Sie das? Die Sirene des heranrasenden Krankenwagens gellt in den höchsten Tönen; entfernt sich das Fahrzeug wieder, scheinen die Töne immer tiefer zu werden, bis sie schließlich verklingen. Aber im Stillstand ändert sich die Tonlage kein bisschen – wie kann das sein?
Erklären lässt sich dieses seltsame akustische Phänomen mit reiner Physik. Ein sich schnell auf uns zubewegender Wagen schiebt den Schall vor sich her. Die Schallwellen werden dadurch gestaucht, die Wellenlängen kürzer und die Töne somit höher. Im Wegfahren zieht das Fahrzeug die Schallwellen hingegen hinter sich her, die Frequenz wird quasi gedehnt, und die Töne klingen tiefer.

 

Namensgeber für dieses Kuriosum ist der österreichische Physiker und Mathematiker Christian Doppler, der diesen Effekt im Jahr 1842 entdeckte.

#bitscheklärtauf

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