HÖRAKUSTIK
Hören heißt dazugehören

Formen der Hörschwäche

Schwerhörigkeit (Hypakusis) ist eine Einschränkung, die fast jeder Mensch zeitweise erlebt. Dabei ist das Hörvermögen herabgesetzt. Meist tritt Schwerhörigkeit nur vorübergehend auf, zum Beispiel beim Fliegen oder im Gebirge, nach einem Konzert mit lauter Musik oder bei einer Entzündung des Ohrs. Schwerhörigkeit kann aber auch angeboren oder erworben sein.

Hörverlust: Ursachen in Außenohr

Hörverluste, bei denen die Ursache eine Schädigung im äußeren Ohr ist, werden auch als Schallleitungsschwerhörigkeiten bezeichnet. Der typische Hörverlust im Bereich des äußeren Ohres wird durch z.B. Infektionen oder Ohrenschmalzpfropfen verursacht und sollten rasch behandelt werden, um einer Schädigung des Gehörs vorzubeugen. 

Hörverlust: Ursachen im Mittelohr

Neben dem äußeren Ohr werden auch die Störungen im Mittelohr Schallleistungsschwerhörigkeit genannt. Der häufigste Hörverlust im Bereich des Mittelohres resultiert aus Entzündungen und Schädigungen des Trommelfells (Trommelfellperforation) und verursachen so einen Hörverlust. Auch chronische Erkrankungen wie Otosklerose gehören zu den Ursachen, die für einen permanenten Hörverlust verantwortlich sind. Allgemein erliegen auch bei Mittelohrschädigungen die Betroffen dem Symptom des Hörverlustes, bei dem das komplette Frequenzband immer schlechter hörbar ist.

Hörverlust: Ursachen im Innenohr

Bei Schädigungen im Innenohr spricht man von einer Schallempfindungsschwerhörigkeit. Tritt zudem noch eine Schädigung im äußeren oder mittleren Ohr auf spricht man von kombinierter Schwerhörigkeit. Die meisten Hörverluste resultieren jedoch aus einer Schädigung im Bereich des Innenohres. Dabei ist der natürliche Alterungsprozess die häufigste Ursache für eine Verschlechterung des Gehörs. Aber auch andere Ursachen kommen für einen Hörverlust in Frage. Wie z.B. das Hören von lauter Musik in Diskotheken oder durch den MP3 Player. Daher sind zunehmend auch junge Leute von einem selbst induzierten Hörverlust betroffen. Durch derartige Einflüsse werden die feinen Haarsinneszellen beschädigt und die Weiterleitung der Signale an die Hörnerven beeinträchtigt. Aber auch Virusinfektionen wie Mumps und Masern oder physische Beschädigungen des Innenohrs durch Tumore oder ein Schädelhirntrauma nach Unfällen können Ursachen für einen Hörverlust sein. Die möglichen Anzeichen für eine Schädigung im Innenohr sind oft ein verändertes Sprachverstehen. Da meist hohe Laute nicht mehr gehört werden können, hat der Betroffene Probleme bestimmte Wörter richtig zu verstehen. Oft ist der Hörverlust durch die Schädigungen im Innenohr mit modernen Hörgeräten korrigierbar. Ein Vergleich der Hörgeräte für Ihre persönlichen Anforderungen ist daher besonders wichtig.

Hörverlust ist in der Regel gut behandelbar. Leichte Formen, die insbesondere das äußere Ohr oder das Mittelohr betreffen, können oft schon medikamentös oder dank kleinerer Eingriffe beim HNO-Arzt behoben werden. Bemerken Sie eine Veränderung in Ihrem Hörvermögen, so suchen Sie zeitnah einen HNO-Arzt oder Hörspezialisten auf. 

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